Veröffentlichungen

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Hufbearbeitung mit Röntgenblick 
Zeitschrift: Feine Hilfen

Bei der Hufbearbeitung ist es besonders wichtig, die äußeren und inneren Anzeichen jedes einzelnen Hufes zu beachten. Bereits von außen lässt sich durch beispielsweise Beschaf-fenheit oder Wachstumsrichtung des Horns einiges über den Huf vermuten. Die Stellung der Gelenke ist jedoch nur teilweise sichtbar und es ist besonders bei Pferden mit Erkran-kungen oder schweren Fehlstellungen sinnvoll, die versteckten Gelenke der Hufe innerhalb der Hufkapsel zu betrachten, damit eine individuelle und gesunderhaltende Hufbearbeitung stattfinden kann. FEINE HILFEN sprach mit dem staatlich geprüften Hufbeschlagschmied Kim Pascal Tonak darüber, wie wichtig für ihn die Bezugnahme auf Röntgenbilder in der täglichen Arbeit sind.

SAÚDE GOLEGÃ!* Auf ein Glas Agua-Pe zur Feira Nacional do Cavalo
Zeitschrift: Feine Hilfen

Um den Lusitano, seine Geschichte sowie die Landes kultur Portugals zu entdecken, lohnt sich eine Reise zur Feira Nacional do Cavalo nach Golegã. Das bekannte Pferdefest im Westen der Iberischen Halbinsel gilt als Mekka der Lusitano-Liebhaber. Zwischen den Flüssen Tago und Almonda öffnet die Feira da Golegã die Tür in eine Zeit, in der das Pferd – der Lusitano –, der aktuell im modernen Dressursport und der Working Equitation einen absoluten Hype erlebt, vor allem als Freund und Partner bei der Arbeit zu Pferde und festlichen Anlässen geschätzt und geachtet wird. Ein zu Ehren des Pferdes und zum Wahren der Kultur und Tradition.

Working Equitation – Mit Herz und Hingabe
Zeitschrift: Feine Hilfen

“Die Working Equitation erlebt zurzeit einen Aufschwung und revolutioniert die europäische Reiterei. Für die einen bietet sie rasante und vielseitige Wettkämpfe, für andere ist sie einfach eine Bereicherung der täglichen Arbeit mit dem Pferd. Der Begriff Working Equitation fasst die alten europäischen Arbeitsreitweisen zusammen. Portugal gilt
als Land der Entstehung, weitere Länder wie Frankreich, Spanien und Italien folgten in der Nutzung der Arbeit zu Pferde. Heute gibt es in der Working Equitation vier Teilwettbewerbe: Dressur, Stil-Trail – der Rittigkeit, Vertrauen und Gehorsam der Pferde überprüft –, Speedtrail
– der Schnelligkeit, Wendigkeit und Mut abfragt – und Rinderarbeit, die an das Teampenning erinnert.”

Lernen, lehren und lernen lassen
Zeitschrift: Feine Hilfen

“Über die alltäglichen kleinen Konflikte, aber auch die wertvollen Stärken unserer Beziehung zu den Pferden können wir so viel lernen, wenn wir den Hauptmotiven unserer Handlungen nachspüren. Erst so kann die Einzigartigkeit, welche aus der Fusion von Pferd und Mensch erstrahlen kann, entdeckt werden.”

Jedes Pferd hat Talent
Zeitschrift: Feine Hilfen

“Artistische Kunststücke auf und mit Pferden haben im Zirkus eine lange Tradition. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts dominierten im Zirkus Schaunummern mit Pferden, bevor Wildtierdressuren hinzukamen. Die Zirkusreiterei besaß ein hohes gesellschaftliches Ansehen und beinhaltete schwierige Lektionen der Hohen Schule wie etwa Piaffe oderbLevade. Im folgenden Interview erklärt der international erfahrene Ausbilder Wolfgang Hellmayr, wo Zirzensik und Reitkunst aufeinandertreffen, sich ergänzen, vermischen oder unterscheiden und warum Zirkuslektionen unsere Pferdeausbildung positiv unterstützen.”

Ich stärke dir den Rücken
Zeitschrift: Mein Pferd

“Jeder Jogger hat ein eigenes Tempo. Beginne ich mein Lauftraining, starte ich womöglich wie ein alter, großer Dinosaurier. Würde ich versuchen, mit dem Tempo einer zierlichen Frau mit Kleidergröße 36 mitzuhalten, schaffe ich das vielleicht für zwei Minuten. Denn das erste, was sich bei Überbelastung verhärtet, ist der lange Rückenmuskel, dann wird der Brustmuskel überspannt, meine Atmung wird eingeschränkt, meine Bauchatmung geht verloren, und damit bin ich game over. Dann bekomme ich Seitenstechen, und die Muskulatur wird mit weniger Sauerstoff versorgt – und genau so ist es beim Pferd auch.“

Das kommt mir Spanisch vor
Zeitschrift: Mein Pferd

“Er ist viel mehr als nur eine zirzensische Lektion, denn bereits in der Natur ist das runde Aufwärtsgreifen der Vorhand im natürlichen Bewegungsablauf eines Pferdes sichtbar – sei es durch Übermut oder Imponiergehabe. Hengste oder ranghöhere Pferde treten oft weit nach vorn aus, wenn sie sich zu nahe kommen.”

Verflixt und zugeschnürt
Zeitschrift: Mein Pferd

„Pferde, die mit der Zunge spielen oder das Maul aufsperren, versuchen auf diese Art dem Druck zu entgehen. Ein Druck, den der unwissende Reiter aufbauen kann, indem er konstant versucht, das Pferd zwischen seinen Hilfen (Kreuz, Schenkel und Hand) zu halten“, so Heuschmann. Der Haupthandlungsbedarf liegt also nicht bei Experimenten rund um das Pferdemaul und die Verschnallung sondern bei der richtigen Grundausbildung des Pferdes: denn eine gute Maultätigkeit, fast eine Saugbewegung der Zunge, ist das Ergebnis einer entspannt arbeitenden unteren Muskelkette (Bauchmuskulatur) am Körper des Pferdes.”

Faszination Iberer
Zeitschrift: Mein Pferd

“Das iberische Pferd unterscheidet sich von anderen Rassen in Schönheit, Eleganz und Charakter. Es ist ein nicht sehr großes Pferd mit breiter Brust, ungewöhnlich langer Mähne und langem Schweif sowie einem edel geformten Kopf. Die Spanier beschreiben ihre Pferde als Geschöpfe aus Wind und Feuer, die noch immer so majestätisch aussehen wie auf den Gemälden von Velázquez.”

Mit druck im Bügel feiner Reiten
Zeitschrift: Mein Pferd

“Im Orchester der Hilfengebung kommen viele Instrumente zusammen, um so fein und geschmeidig wie möglich auf das Pferd einwirken zu können. Eine ganze leise und fast vergessene Reiterhilfe ist der Bügeltritt – oder eher „Bügeltrittchen“. Die feine Gewichtsverlagerung – im Grammbereich – hat dabei eine oft unterschätzte Wirkung. „Beim Bügeltritt übt der Reiter einen leichten Druck mit den Zehen oder dem Ballen auf den Steigbügel aus“, erklärt Dressurausbilder Dr. Thomas Ritter.”

Rick für Rick zu mehr Balance
Zeitschrift: Mein Pferd

“Die Muskulatur des Pferdes wird durch gezielte Bewegungen gestärkt. Schon für eine leichte Trabverstärkung wird die Schubkraft des Hinterbeins gefordert. Eine Kraft, die sich nicht durch ständiges Wiederholen der Trabverstärkung über eine Diagonale nach der anderen verbessern lässt. Für solche Lektionen kann die Cavaletti-Arbeit eine wertvolle Unterstützung sein.”

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